Philippinen

Philippinen Route: unsere Inselhopping-Tour von Manila bis Siargao in 3, 4 oder 6 Wochen

Reiseführer 24 Min. Lesezeit
Philippinen Route: unsere Inselhopping-Tour von Manila bis Siargao in 3, 4 oder 6 Wochen

Die Philippinen sind mehr als 7.000 Inseln, und genau das ist das Problem jeder Route hier: Du kannst nicht einfach von oben nach unten durchfahren wie in Vietnam. Zwischen den Inselgruppen liegt Wasser, und das überquerst du mit einem Inlandsflug, einer Fähre oder einer Bangka, die nicht jeden Tag fährt. Kommst du ohne Plan an, verlierst du Tage damit, dir Boote zusammenzusuchen.

Deshalb bekommst du hier elf Stopps, von Manila bis Siargao. Zu jeder Insel erfährst du, wie viele Tage sie braucht, wie du zur nächsten kommst und mit welchem Hostel wir anfangen würden. Danach schneiden wir das Ganze in drei Größen: drei, vier und sechs Wochen. Jeder Pass auf unserer Visumseite bekommt bei der Ankunft 30 Tage visumfrei, und willst du länger bleiben, verlängerst du im Land.

Jede Insel verlinkt auf unsere eigene Seite dazu. Dort findest du die Viertel, die Hostels und die Ausflüge, die sich lohnen.

Die Route auf einen Blick

  1. Manila (1 bis 2 Tage)
  2. Puerto Princesa (1 bis 2 Tage)
  3. Port Barton (2 bis 3 Tage)
  4. El Nido (3 bis 4 Tage)
  5. Coron (3 Tage)
  6. Boracay (2 bis 3 Tage)
  7. Moalboal (3 Tage)
  8. Siquijor (2 bis 3 Tage)
  9. Bohol (3 Tage)
  10. Malapascua (2 bis 3 Tage)
  11. Siargao (4 bis 5 Tage)

Die Route zerfällt in drei Teile. Zuerst Palawan, von Puerto Princesa im Süden über Land nach El Nido und mit dem Boot weiter nach Coron. Dann die Visayas rund um Cebu, mit Moalboal, Siquijor, Bohol und Malapascua. Und zum Schluss Siargao, die Surferinsel vor der Küste von Mindanao. Boracay hängt als eigener Stopp dazwischen, weil es auf einer eigenen Insel liegt und du nur mit dem Flugzeug hinkommst.

Drei, vier oder sechs Wochen?

3 Wochen: Palawan, Cebu, Bohol und Siargao

Manila (1), Puerto Princesa (1), Port Barton (2), El Nido (3), Coron (3), Moalboal (3), Bohol (3) und Siargao (4). Das sind 20 Tage plus ein Reisetag, und dafür bekommst du die Lagunen von Palawan, die Sardinen von Moalboal, die Chocolate Hills und die Wellen von Siargao.

Boracay, Siquijor und Malapascua warten auf eine andere Reise, und von El Nido nach Coron nimmst du das Schnellboot statt der mehrtägigen Expedition. Von Coron fliegst du in einer Stunde nach Cebu und steigst in den Bus nach Moalboal. Nach Bohol fährst du mit dem Boot zurück nach Cebu City und fliegst weiter nach Siargao.

4 Wochen: plus Siquijor und vier Tage auf dem Boot

Nimm die Dreiwochenroute und schieb Siquijor (2) zwischen Moalboal und Bohol: Von der Südspitze Cebus setzt du nach Dumaguete über, und von dort ist es eine Stunde bis zur Insel. Außerdem tauschst du das Schnellboot von El Nido nach Coron gegen die Expedition von Big Dream Boatman: vier Tage auf See, Nächte auf abgelegenen Inseln, und am Ende kommst du genau da an, wo du sowieso hinwolltest.

Damit bist du bei 26 Tagen und hast innerhalb deiner 30 visumfreien Tage noch ein paar Tage Puffer. Den brauchst du auch, denn irgendwo auf der Route bleibt ein Boot einen Tag lang am Strand liegen.

6 Wochen: alles, mit Verlängerung im Land

Alle elf Stopps, die Expedition und bei jeder Tageszahl das großzügige Ende: Rechne mit 40 bis 42 Tagen. Das heißt, du verlängerst deinen Aufenthalt im Land, und das ist auf den Philippinen völlig normal. Genau das ist die Route unten, in der Reihenfolge, in der wir sie beschreiben. Boracay passt hier als Verschnaufpause zwischen Palawan und den Visayas, Malapascua als Tauchstopp zwischen Bohol und Siargao.

Palawan: vom Underground River zu den Lagunen

1. Manila (1 bis 2 Tage)

Fast alle landen am NAIA, und dessen vier Terminals liegen weit auseinander, prüf also vor der Abfahrt, welches du brauchst. Schlaf in Makati rund um Poblacion: Da wohnst du mitten zwischen den Hostels und Bars, und zum Flughafen bist du schnell zurück. Ein Tag reicht für Intramuros und Fort Santiago am Vormittag, Binondo zur Mittagszeit und abends eine Rooftop-Bar. Zwei Sehenswürdigkeiten am Tag sind hier realistischer als vier, denn deinen Zeitplan macht der Verkehr.

Wegen Manila bist du nicht auf die Philippinen gekommen, aber an einem einzigen Tag siehst du drei Seiten des Landes, die dir keine Insel zeigt: spanisch, chinesisch und modern philippinisch. Nimm Grab statt eines Taxis von der Straße, und lass dein Handy im Jeepney in der Tasche. Mehr auf unserer Manila-Seite.

Weiter zum nächsten Stopp: Der Flug nach Puerto Princesa dauert etwa anderthalb Stunden. Buch ihn für den Tag nach deinem Stadttag.

Lub d Manila Makati

9,2 Fantastisch · 983 Bewertungen

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Unser Urteil: ein ganzer Tag, und am nächsten Morgen fliegst du nach Palawan

2. Puerto Princesa (1 bis 2 Tage)

Das Tor zu Palawan, mit dem einzigen großen Flughafen der Insel, mitten in der Stadt. Tag eins ist der Underground River, und deine Genehmigung sicherst du dir mindestens einen Tag vorher. Tag zwei ist die Honda Bay oder Schwimmen mit Walhaien, abends dann die Glühwürmchen-Tour. Frag bei den Walhaien, ob der Anbieter mit wilden Tieren arbeitet, statt sie zu füttern, und halte vier Meter Abstand.

Heb hier und jetzt das Bargeld für den Rest von Palawan ab, denn weiter nördlich gibt es kaum Automaten und in Port Barton überhaupt keinen. Mit etwa €20 am Tag ist es außerdem ruhiger und günstiger als El Nido. Mehr auf unserer Puerto-Princesa-Seite.

Weiter zum nächsten Stopp: Der Van nach Port Barton braucht etwa drei Stunden und fährt morgens vom Terminal San Jose außerhalb des Zentrums. Der letzte fährt am Nachmittag.

Guni Guni Hostel

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Unser Urteil: zwei Tage, und halt den zweiten fürs Meer frei, dann kannst du noch schieben, wenn das Wetter umschlägt

3. Port Barton (2 bis 3 Tage)

Auf halber Strecke zwischen Puerto Princesa und El Nido liegt ein Dorf aus ein paar Sandstraßen an einer Bucht, und viele Backpacker nennen es hinterher einen ihrer Lieblingsorte auf den Philippinen. Tag eins ist die Inseltour mit den Schildkröten, Tag zwei gehört White Beach und Coconut Beach, und mit einem dritten Tag läufst du zu den Pamuayan Falls oder liegst in der Hängematte.

Kein Geldautomat heißt hier wirklich kein Geldautomat, nachts geht der Strom aus, und Empfang gibt es kaum. Bring eine Powerbank, eine Taschenlampe und genug Bargeld mit. Im Wasser gilt: nicht auf die Korallen stellen, und drei Meter Abstand zu den Schildkröten. Mehr auf unserer Port-Barton-Seite.

Weiter zum nächsten Stopp: der Van nach El Nido, drei bis vier Stunden, teils auf unbefestigter Straße. Vans fahren nur ein- oder zweimal am Tag, also kümmer dich am Abend vorher um deinen Platz.

CocoRico Hostel

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Unser Urteil: zwei bis drei Tage, und am zweiten Morgen gehst du früh zum Coconut Beach, bevor irgendwer anders da ist

4. El Nido (3 bis 4 Tage)

Eine Bucht mit 45 Inseln voller Kalksteinklippen, versteckter Lagunen und weißem Sand, und für viele Backpacker der Ort, der ihnen von der ganzen Reise am längsten im Kopf bleibt. Die Inseltouren dauern einen ganzen Tag, du hast also Platz für eine Sache pro Tag: Tour A und Tour C sind die Klassiker, und an einem dritten Tag fährst du mit dem Roller zum Nacpan Beach und schaust dir zum Schluss in Las Cabanas den Sonnenuntergang an.

Buch Tour A gleich bei der Ankunft für den nächsten Tag, denn die ist schnell voll, und frag vor dem Ablegen, wie viele Leute mitfahren und ob genug Schwimmwesten an Bord sind. Willst du die andere Hälfte der Bacuit-Bucht sehen, geh mit Palawan Divers unter Wasser, die mit zwei Schülern pro Tauchlehrer tauchen. Mehr auf unserer El-Nido-Seite und in Was tun in El Nido.

Frendz Hostel El Nido

9,0 Fantastisch · 1.787 Bewertungen

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Unser eigener Tipp

Tauchen mit Palawan Divers

Alle sehen El Nido von oberhalb des Wassers. Palawan Divers bringt dich in die andere Hälfte der Bacuit-Bucht, mit zwei Schülern pro Tauchlehrer. Vom ersten Atemzug unter Wasser bis zum Divemaster, in einer Bucht, die die meisten nur fotografieren.

Leserrabatt mit dem Code REBELSONTHEROAD. Nenn ihn bei der Buchung, denn von selbst zieht ihn dir niemand ab.

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Unser Urteil: mindestens drei Tage, und halt dir einen losen Tag in Reserve, falls die Boote am Strand bleiben

Die Überfahrt: vier Tage auf See von El Nido nach Coron

Zwischen El Nido und Coron hast du zwei Möglichkeiten. Das Schnellboot braucht etwa vier Stunden, fährt nicht jeden Tag und in der Regenzeit manchmal gar nicht, schau also in den Fahrplan, bevor du deine Nächte festlegst. Oder du machst dieselbe Überfahrt in vier Tagen mit Big Dream Boatman: vorbei an Inseln ohne Promenade und ohne WLAN, du schläfst in einer Strandhütte oder einem Glamping-Zelt, schnorchelst über Korallen, und an Bord kocht ein Koch dreimal am Tag.

Hast du vier Wochen oder mehr, ist die Expedition für uns das schönste Stück der ganzen Route. Hast du drei, nimm das Schnellboot und heb dir diese Tage für Siargao auf.

Unser eigener Tipp

Vier Tage zwischen Coron und El Nido

Die Expedition fährt in beide Richtungen, von Coron nach El Nido und wieder zurück. Vier Tage und drei Nächte vorbei an Inseln ohne Promenade und ohne WLAN, du schläfst in einer Strandhütte oder einem Glamping-Zelt, schnorchelst über Korallen, und an Bord kocht ein Koch dreimal am Tag.

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5. Coron (3 Tage)

Coron liegt auf Busuanga und hat, was El Nido nicht hat: die Seen und die Wracks. Tag eins ist der klassische Tagesausflug zu Kayangan Lake, Twin Lagoon und Barracuda Lake, abends kommen die 721 Stufen auf den Mount Tapyas. Tag zwei ist Tauchen oder Schnorcheln an den japanischen Wracks. Tag drei gehört den Inseln südlich von Coron, wo der weißeste Sand liegt und es deutlich ruhiger ist.

Die Wracks sind kein Anfängertauchgang: Tauch nur mit Guide und dem passenden Brevet hinein, und flieg nicht innerhalb von 18 Stunden nach deinem letzten Tauchgang, auch nicht den kurzen Hüpfer zum nächsten Stopp. Coron Town hat wenige Geldautomaten, und die sind regelmäßig leer. Mehr auf unserer Coron-Seite und in Was tun in Coron.

Weiter zum nächsten Stopp: Der Flughafen liegt dreißig Kilometer außerhalb des Orts, etwa eine Stunde im Sammelvan. Nach Boracay fliegst du über Manila nach Caticlan, zwei Flüge von je etwa einer Stunde. Du lässt Boracay aus? Dann ist es ein Direktflug von einer Stunde nach Cebu.

Outpost Hostel - Coron

9,5 Fantastisch · 1.174 Bewertungen

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Unser Urteil: drei Tage, nimm das erste Boot zum Kayangan Lake und halt dir einen Tag Puffer für den Wind frei

Boracay: eine Verschnaufpause zwischen Palawan und den Visayas

6. Boracay (2 bis 3 Tage)

Kaum zehn Quadratkilometer, mit vier Kilometern puderweißem Sand an der Westseite. Das ist die touristischste Insel des Landes, und genau deshalb ein guter Ort, um zwei oder drei Tage abzuschalten, bevor du dich wieder in Bangkas und Inlandsflüge stürzt. Tag eins läufst du den ganzen White Beach ab und schaust dir den Sonnenuntergang von einer Paraw aus an. Tag zwei ist die Bootstour vorbei an Crystal Cove und Puka Beach. Schlaf an Station 2 und iss landeinwärts statt am Strand.

Seit dem großen Aufräumen 2018 gelten strenge Regeln: kein Rauchen, Trinken oder Essen im Sand, und deinen Müll nimmst du wieder mit. Sorg dafür, dass du deine Unterkunft oder deinen Weiterflug vorzeigen kannst, denn danach wirst du bei der Ankunft gefragt. Mehr auf unserer Boracay-Seite.

Weiter zum nächsten Stopp: zehn Minuten mit dem Boot nach Caticlan, dann der Flug nach Cebu. Ab Cebu City nimmst du den Bus nach Moalboal.

Frendz Resort & Hostel Boracay

9,4 Fantastisch · 3.457 Bewertungen

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Unser Urteil: zwei Tage als Zwischenstopp, und steh an einem Morgen früh auf für den Ilig-Iligan Beach auf der ruhigen Seite

Die Visayas: Sardinen, Wasserfälle und die Chocolate Hills

7. Moalboal (3 Tage)

An der Westküste von Cebu, drei Stunden mit dem Bus vom South Bus Terminal in Cebu City, schwimmst du nirgends so einfach und günstig zwischen Millionen Fischen und Meeresschildkröten. Tag eins sind der Sardine Run und die Schildkröten, direkt vom Ufer am Panagsama Beach. Tag zwei ist Canyoning an den Kawasan Falls. Tag drei ist Pescador Island, ein Tauchgang oder ein Tagesausflug nach Oslob und zu den Tumalog Falls.

Such dir fürs Canyoning einen Anbieter mit Helmen, Schwimmwesten und Versicherung, und komm den Schildkröten nicht zu nah. Panagsama ist Fels statt Sand, rechne also nicht damit, am Strand zu liegen. Mehr auf unserer Moalboal-Seite und in Was tun in Moalboal.

Weiter zum nächsten Stopp: Von Bato oder Liloan an der Südspitze von Cebu setzt du nach Negros über, und ab Dumaguete bringt dich das Schnellboot in einer Stunde nach Siquijor.

Chief Mau Moalboal Cebu

9,6 Fantastisch · 1.266 Bewertungen

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Unser Urteil: drei Tage, und geh gleich am allerersten Morgen zu den Sardinen ins Wasser

8. Siquijor (2 bis 3 Tage)

Eine Insel mit einer 102 Kilometer langen Ringstraße, klein genug, um sie an einem Tag zu umrunden, und auf vielen Reisen durch die Philippinen die große Überraschung. Keine großen Resorts, wenig Verkehr und ein Tempo, das du nach El Nido oder Cebu sofort merkst. Tag eins ist die Ringstraße mit den Cambugahay Falls, dem Balete-Baum und Salagdoong Beach, Tag zwei gehört den Stränden und Korallen rund um San Juan. Ein Bett kostet hier etwa €6 und eine Mahlzeit €2.

Der Roller ist die Art, diese Insel zu erleben, und zugleich ihr größtes Risiko: Fotografier deinen Mietroller, bevor du losfährst, trag einen Helm und fahr nachts langsam, denn auf der Ringstraße laufen Hunde und Ziegen herum. An den Cambugahay Falls prüfst du selbst, wie tief das Wasser ist, bevor du von einer Seilschaukel springst. Mehr auf unserer Siquijor-Seite.

Weiter zum nächsten Stopp: Das Boot nach Bohol braucht etwa zwei Stunden und fährt nicht oft, plan es also im Voraus ein.

Fable Hostel

9,8 Fantastisch · 622 Bewertungen

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Unser Urteil: zwei bis drei Tage, und fahr die ganze Runde, auch das ruhige Stück auf der Ostseite

9. Bohol (3 Tage)

Die Insel, auf der die Philippinen mehr als Strände sind: Delfine, Schildkröten, Tarsier, Wasserfälle, Reisterrassen und ein Strand, alles in Rollerreichweite. Schlaf auf Panglao in der Nähe vom Alona Beach. Tag eins ist die Tour übers Land mit den Chocolate Hills, den Tarsiern und dem Loboc River, Tag zwei Tauchen bei Balicasag oder die Delfintour bei Sonnenaufgang, und Tag drei deine eigene Rollertour durch den gepflanzten Wald von Bilar zu den Wasserfällen.

Eine Entscheidung zählt hier wirklich: Schau dir die Tarsier nur in einer Auffangstation an, in der sie frei im Wald leben, fass nie einen an, schalte deinen Blitz aus und sei leise. Mit etwa €20 am Tag ist Bohol außerdem einer der günstigeren Stopps. Mehr auf unserer Bohol-Seite und in Was tun auf Bohol.

Weiter zum nächsten Stopp: Das Schnellboot nach Cebu City braucht zwei Stunden und fährt mehrmals am Tag. Ab Cebu City geht es nach Norden Richtung Malapascua, oder du fliegst direkt weiter nach Siargao.

Bohol Coco Farm

9,7 Fantastisch · 1.384 Bewertungen

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Tauchen mit Seaquest Dive Center

Seaquest sitzt seit 1990 am Alona Beach und taucht abwechselnd an den Plätzen rund um Panglao, voller Seepferdchen, Fangschreckenkrebse und anderem kleinen Leben. In Gruppen von höchstens sechs Leuten und mit lokalen Tauchguides, die diese Riffe seit Jahrzehnten kennen. Auch wenn du noch nie getaucht bist.

Mit dem Code REBELSONTHEROAD bekommst du 2,5 % Rabatt auf deinen PADI-Kurs. Nenn ihn bei der Reservierung, denn ohne ihn zu erwähnen, bekommst du den Rabatt nicht.

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Unser Urteil: drei Tage, und halt dir den dritten frei für einen Roller und eine Karte

10. Malapascua (2 bis 3 Tage)

Eine zweieinhalb Kilometer lange Insel vor der Nordspitze von Cebu, und für Taucher einer der wenigen Orte auf der Welt, die du wirklich nicht verpassen solltest: die Fuchshaie am Monad Shoal. Tag eins gehört diesen Haien, vor Sonnenaufgang und bis auf knapp dreißig Meter, deshalb wird ein Advanced-Tauchschein dringend empfohlen. Unser Partner Devocean Divers fährt jeden Morgen vom Bounty Beach aus hin. Tag zwei ist Gato Island oder Schnorcheln im Coral Garden, mit Sonnenuntergang am Lighthouse Viewpoint. Mit einem dritten Tag nimmst du das Boot nach Kalanggaman Island.

Auch ohne Tauchschein ist das eine schöne Insel, mit weißen Stränden und einer Stimmung, die die bekannteren Inseln längst verloren haben. Bring Bargeld vom Festland mit, denn der einzige Automat ist oft außer Betrieb, und eine Apotheke gibt es nicht. Mehr auf unserer Malapascua-Seite.

Weiter zum nächsten Stopp: Zurück nach Cebu City brauchst du einen ganzen Tag, dreißig Minuten mit dem Boot nach Maya und vier Stunden mit dem Bus. Ab Cebu fliegst du in einer Stunde nach Siargao. Flieg nicht innerhalb von achtzehn Stunden nach deinem letzten Tauchgang.

Lionfish Backpackers Malapascua

9,4 Fantastisch · 105 Bewertungen

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Unser eigener Tipp

Tauchen mit Devocean Divers

Die Fuchshaie am Monad Shoal sind der Grund, warum du hier bist, und Devocean fährt jeden Morgen zu ihnen raus. Ein PADI 5 Star IDC Center am Bounty Beach, Mitglied bei Green Fins, höchstens vier Schüler pro Kurs, und Tauchlehrer, die diesen Tauchgang im Morgengrauen seit Jahren machen.

Leserrabatt mit dem Code REBELSONTHEROAD. Nenn ihn bei der Buchung, denn ohne ihn zu erwähnen, bekommst du den Rabatt nicht.

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Unser Urteil: drei Tage, wenn du tauchst, und plan einen Puffertag ein, bevor du zurück aufs Festland fährst

Siargao: das Finale

11. Siargao (4 bis 5 Tage)

Die Surferinsel vor der Küste von Mindanao, und der Ort, an dem Backpacker ihre Pläne über Bord werfen. Surfen können musst du nicht: Viele Besucher fassen nie ein Brett an und haben trotzdem die beste Woche ihrer Reise. Schlaf in General Luna. Nimm morgens eine Surfstunde, mach die Drei-Insel-Tour, fahr mit dem Boot in die Sugba Lagoon und mit dem Roller nach Magpupungko. Halt dir einen Tag frei, um ganz in den Norden Richtung Pacifico und Alegria zu fahren, denn auf diesem Stück siehst du ein komplett anderes Siargao als auf den Touren.

Die meisten Verletzungen passieren hier am Riff und mit dem Roller auf nassen Straßen. Bleib am Cloud 9 aus dem Wasser, bis du wirklich auf einem Brett stehen kannst, trag am Riff Riffschuhe, und fahr nach Einbruch der Dunkelheit nicht in den Norden. Mehr auf unserer Siargao-Seite und in Was tun auf Siargao.

Heimreise: Ab Sayak fliegst du in etwa zwei Stunden nach Manila. Die Maschinen sind klein und in der Hochsaison schnell voll, also buch rechtzeitig. Fällt dein Flug aus, ist die Fähre von Dapa nach Surigao dein Plan B.

Mad Monkey Hostel Siargao

9,7 Fantastisch · 1.485 Bewertungen

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Unser Urteil: mindestens vier Tage, und rechne damit, dass es mehr werden

Praktisch: Transport, Reisezeit, Visum und Budget

Unterwegs auf den Philippinen, von Insel zu Insel

Inlandsflüge sind der schnellste Weg zwischen den Inselgruppen: Manila, Cebu, Puerto Princesa, Coron, Caticlan und Siargao liegen alle ein bis zwei Stunden auseinander, und je früher du buchst, desto weniger zahlst du. Innerhalb einer Gruppe erledigen Fähren die Arbeit, und das Inselhopping am Tag selbst übernehmen die Bangkas. An Land fährst du auf Palawan und Cebu mit Van oder Bus, und in den Dörfern mit dem Tricycle.

Pack nicht jeden einzelnen Tag voll. Frischt der Wind auf, bleibt eine Bangka am Strand, und zieht ein Taifun durch, werden Inlandsflüge reihenweise gestrichen. Plan also für jede Überfahrt einen Puffertag ein, und ganz sicher einen vor deinem internationalen Flug.

Die beste Reisezeit für diese Route durch die Philippinen

Für die Philippinen insgesamt ist Dezember bis Februar die beste Reisezeit: trocken, sonnig und mit ruhiger See, und genau das willst du fürs Inselhopping und zum Tauchen. Juni bis November ist Regenzeit, tropische Stürme sind möglich, und Bootstouren fallen regelmäßig aus. Siargao ist die Ausnahme: Dort sind Mai bis Juli die trockensten und ruhigsten Monate, während es von November bis Februar nass und windig ist.

Du willst ein Zeitfenster für die ganze Route? Fang im März oder April auf Palawan an und hör im Mai auf Siargao auf. So hast du die Lagunen und die Wracks in der Trockenzeit, und du kommst genau dann auf die Surferinsel, wenn sie ihre beste Zeit erreicht.

Visum und Weiterreiseticket

Jeder Pass auf unserer Visumseite bekommt 30 Tage auf den Philippinen ohne Visum, und die kannst du im Land verlängern. Innerhalb von 72 Stunden vor dem Abflug registrierst du dich über eTravel, und du musst ein Weiterreiseticket vorzeigen können. Das wird hier strenger kontrolliert als irgendwo sonst in der Region, oft schon beim Check-in, bevor du überhaupt abgeflogen bist. Was für deinen Pass gilt, steht auf unserer Visumseite, und wie du an so ein Ticket kommst, ohne dich auf deine Route festzulegen, steht auf unserer Seite zum Weiterreiseticket.

Was du einpacken solltest

Auf dieser Route sitzt du fast jede Woche in einem Boot, und du wirst nass: Wasserdichte Hüllen für Handy und Dokumente benutzt du hier jeden Tag. An Bord gibt es keinen Schatten, also kommen Wasser und Sonnencreme mit, und über Korallen heißt das Sonnencreme ohne Oxybenzon. Bargeld abheben kannst du auch nicht überall: auf Siquijor nur in Larena und San Juan, und das Geld für El Nido holst du dir schon in Puerto Princesa.

Alles andere, was in deinen Rucksack gehört, steht in unserer Packliste für Südostasien.

Was diese Route kostet

Auf den Inseln selbst kommst du mit €18 bis €25 am Tag hin: ein Bett für €6 bis €9, eine Mahlzeit für €2 bis €3 und ein Bier für etwa €1,20. Was den Schnitt nach oben treibt, sind die Überfahrten: Rechne mit etwa €35 am Tag, wenn du Inlandsflüge und Boote mitzählst. El Nido und Siargao kosten etwas mehr als der Rest, Puerto Princesa, Bohol und Siquijor etwas weniger. Nimm überall mehr Bargeld mit, als du glaubst zu brauchen, denn Automaten sind selten und regelmäßig leer.

Noch Zeit übrig?

Hast du Tage übrig, kannst du noch eine oder zwei Inseln einschieben. Von Manila aus ist Tagaytay ein Tagesausflug. Von Port Barton nimmst du ein Boot nach San Vicente zum Long Beach, dem längsten Strand auf Palawan. Auf Bohol gibt es die Anda-Seite im Osten, wo kaum Reisende hinkommen. Und von Moalboal aus sind Oslob und die Tumalog Falls ein Tagesausflug: Frag aber nach, wie der Anbieter mit den Walhaien umgeht, denn dort werden sie gefüttert, und schwimm nie vor den Tieren her. Du verbindest die Philippinen mit dem Festland? Dann schau dir unsere Route durch vier Länder an, und plan diese Reise als eigenen Block vor oder nach dieser hier.

Eher knapp an Zeit? Dann nimm dir eine Inselgruppe und mach die richtig. Palawan allein, mit Puerto Princesa, Port Barton, El Nido und Coron, füllt schon zwei Wochen, und das ist eine Reise für sich.

Palawan oder die Visayas: Wo fängst du an, wenn du nur drei Wochen hast?

Fang auf Palawan an. Das ist der Teil der Route, den du über Land schaffst, mit Vans zwischen Puerto Princesa, Port Barton und El Nido und einem einzigen Boot nach Coron, und hier sehen die Philippinen am meisten nach den Fotos aus, die du vor der Reise gesehen hast. Wer nur für eine Inselgruppe Zeit hat, nimmt fast immer Palawan und bereut es selten.

Die Visayas sind die zweite Hälfte und die Seite unter Wasser: die Sardinen von Moalboal, die Fuchshaie von Malapascua, die Schildkröten bei Balicasag. Mit drei Wochen kombinierst du Palawan mit Moalboal und Bohol und hörst auf Siargao auf. Mit vier kommen Siquijor und die Expedition dazu. Und mit sechs machst du alles und verlängerst einfach deinen Aufenthalt.

Unser Rat: Fang in Manila an, flieg nach Puerto Princesa und arbeite dich nach Norden hoch, setz nach Cebu über und hör auf Siargao auf. So endet deine Reise auf der Insel, die du sowieso nicht mehr verlassen wolltest.

Wo das hingehört